Willkommen im Club der Dankbarkeit

Dankbarkeit

Danke, liebes Leben!

Oder warum Dankbarkeit nicht nur irgendein spiritueller Spuk ist, sondern Dir hilft glücklicher durchs Leben zu gehen.

Ich will jeden Tag dankbar sein, dass ich als Mensch auf diesen Erdball gekommen bin. Jeden Tag aufs Neue kann ich mit meinen beiden Beinen durch die Welt gehen, mit meinen beiden Händen fühlen, mit den Augen sehen, mit den Ohren zuhören, mit meiner Nase die feinsten Gerüche erleben. Dafür bin ich heute und an jedem anderen Tag dankbar. Oder wenn auch nur die kleinen Dinge sind, wie das mega leckere Avocadobrot oder das wunderschöne Gespräch mit einer Freundin am Vorabend. Ich bin dankbar.

Hört sich das jetzt für Deine Welt kitschig an?

Hmm, ich kann Dir sagen, dass ich auch schon Zeiten erlebt habe, in denen ich wenig dankbar war und voll aufs Negative fokussiert war. Manchmal passiert das heute auch, aber irgendwie läufts bewusster ab.

Dann sieht meine Wahrnehmung eher so aus:

Mein Wecker klingelt. Ich springe ins Bad, mache mich fertig. Packe meine Sachen, und raus aus der Tür bin ich. Mein Tag ist voll mit Meetings. Zwischendrin wird noch schnell der E-Mail Eingang bearbeitet und die Anrufliste abtelefoniert. Nach getaner Arbeit will ich unbedingt noch schwimmen gehen. Aber ich fühl mich jetzt schon so müde und lass es sein. Einkaufen, was essen und dann auf die Couch, TV an und jetzt endlich mal abschalten. Und abends lieg ich im Bett und denke mir: Puh, was war das anstrengend und was hab ich eigentlich gemacht? Ich saß ja nur in Meetings, meine eigentlichen To-Dos sind heute schon wieder liegen geblieben. Und eigentlich wollte ich mich ja mal wieder mit Freunden treffen? Und meine liebe Freundin in Bonn, wollte ich auch schon ewig angerufen haben. Was ein großer Mist.

Kommt Dir das bekannt vor?

Ich habe bereits schon einige solcher Tage in meinem Leben erlebt. Und dann ging es mit meiner Negativ-Gedankenspirale ganz nach unten. Und immer weiter. Der innere Kritiker wurde immer lauter.

Probier’s doch mal mit der Dankbarkeit aus?

Bis ich irgendwann vor 1,5 Jahren was von dieser Dankbarkeit gehört habe. Auf einmal hörte ich in Podcasts, Menschen starten ihren Tag mit einer Dankbarkeitsübung, um den Fokus auf die positiven Dinge zu lenken. Ich fand das irgendwie ziemlich interessant und holte mir direkt die App „5 Minute Journal“ und schrieb fleißig alles auf, wofür ich dankbar bin. Damals befand ich mich in einer eher schwierigen Phase meines Lebens und ich fühlte mich von dieser Welt im negativen Sinne überrollt. Mein Fokus lag bei all den Dingen, die richtig beschissen waren und ich konnte überhaupt nicht sehen. Ich war wie blind und sah die guten Dinge in meinem Leben überhaupt nicht.

Dankbarkeit

In schlechten Zeiten wirft die Dankbarkeit Licht ins Dunkle

Für mich persönlich ist es so, dass meine Dankbarkeit vor allem in schlechten Zeiten hilft, Licht in einen dunklen Raum zu werfen. Nach einem gefühlt schlechten Tag, mich bewusst zurück zu lehnen und drüber nach zu denken, was denn gerade auch Gutes da ist, tut gut. Und es tut nicht nur gut, sondern relativiert ganz schnell die augenscheinlich, ach so schlimmen Dinge. Schwups, ist alles überhaupt nicht mehr so schlimm. Meine Laune steigt. Ruhe kehrt ein. Und irgendwie trifft dann dieser eine Satz voll ins Schwarze: Alles ist gut.

Dankbarkeit lässt Dich die guten Zeiten noch mehr schätzen

Aber ganz bestimmt ist das Thema Dankbarkeit nicht nur in schlechten Zeiten ein guter Helfer oder Ratgeber. Denn auch in den guten Zeiten solltest Du Dankbarkeit üben. Dann kannst Du Deine schlechten Zeiten zum Beispiel nutzen, um jetzt gerade dankbarer zu sein. Denn ist es nicht manchmal so, dass Du Dich in den guten Zeiten wie Superwoman oder Superman fühlst: unverwundbar, als ob Dir nichts getan werden könnte. Du nimmst die Dinge als selbstverständlich an, als würde es ewig so bleiben. Kann ja sein, dass es für ewig bleibt, muss aber nicht. Drum hilft uns Dankbarkeit auch im Jetzt zu sein, genau diesen Moment wert zu schätzen. Macht das Sinn für Dich? Oder brauchst Du noch etwas Überzeugung?

Lass uns doch einfach mal Dankbarkeit üben!

Noch immer Skepsis, was diese ominöse Dankbarkeitsübung betrifft. Dann probier’s doch einfach mal aus. Oder Du kennst die ganze Sache schon und hast Lust in einer Community Dankbarkeit zu üben.

24 Tage Dankbarkeit – komm’ mach mit!

Advent, Advent…als Kind habe ich immer 24 kleine Türchen öffnen können, heute will ich Dir anbieten, dass wir anstelle Schoki zu schnabulieren, jeden Tag in der Adventszeit Dankbarkeit üben. Dafür habe ich Dir ein kleines, aber feines Dankbarkeitstagebuch gestaltet, für welches Du Dich hier registrieren kannst. Du bekommst dann einen Tag nach der Registrierung das Dankbarkeitstagebuch zum Download zugesendet.

Dankbarkeit

4 Kommentare

  1. Sonja Dubois

    Liebe Ute, ich finde es nur Hut ab von Dir, was Du da so machst. Mich persönlich steckst Du mit Deinen Worten so sehr an, dass ich immer mehr Klarheit bekomme und merke, wie verbissen wir Deutschen sind und wie wir nur noch funktionieren. Und das hat uns der Job und der Alltag beschert.

    Du inspierierst mich extrem und Du könntest auch richtig tolle Bücher schreiben. Ich lese Dich sehr gerne. Deine Blogs ziehen mich magisch an.

    Alles Liebe für Dich
    Sonja

    • Liebe Sonja,
      vielen Dank für Deine lieben Worte. Das berührt mich sehr, dass ich in Dir mit meinen Texten etwas bewegen kann. Genauso ist es gemeint und gedacht. Ach, einfach wunderschön.
      Vielen vielen Dank, Deine Ute

  2. Beate Gross

    Liebe Ute,
    Deine Worte haben mich sehr bewegt.
    Ich bin voller Hochachtung, dass du in Deinem jungen Alter schon so weise und kluge Einsichten hast. Meine Wahrnehmung entspricht eigentlich genau Deiner Schilderung , die mit den Worten beginnt: „wenn der Wecker klingelt…“ Ja, und das eigentlich schon mein ganzes Leben. Ich weiß genau, dass das nicht gesund ist. Drum bin ich gespannt, ob ich mich von Dir mitnehmen lassen kann. Ich werde mich von meinem privaten PC für Dein Dankbarkeitstagebuch registrieren.
    Viele liebe Grüße
    Beate

    • Liebe Beate, ein großes Dankeschön für die lieben Worte und all die Komplimente. Der Mut und die Einsichten kommen allerdings auch nicht aus dem Nichts. Ich hab es schmerzhaft gelernt, dass, wenn ich immer mit im alten Tempo weitermache nicht gesund bleibe und absolut nicht glücklich werde. Also habe ich langsam begonnen, verschiedene Dinge auszuprobieren und eben unter anderem die Dankbarkeit. Ich freu mich, wenn Du mitmachst 🙂
      Ganz liebe Grüße, Ute

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