Tipps für Deine Dankbarkeitsübungen

Tipps-fuer-Dankbarkeit

Nach meinem Artikel „Willkommen im Club der Dankbarkeit“ und dem Aufruf an Dich, Dir mein kostenloses Dankbarkeitstagebuch herunterzuladen, sind mir einige wundervolle Menschen gefolgt und gemeinsam üben wir nun in dieser Adventszeit. Einige dieser Herzensmenschen üben bereits seit geraumer Zeit Dankbarkeit, andere wiederum durfte ich infizieren und ich hoffe ich konnte Dich auch dafür begeistern. Ganz gleich, ob Adventszeit oder nicht, kannst Du dir auch mein mit Liebe gestaltetes Tagebuch jetzt noch herunterladen. Melde Dich hierzu einfach hier an. Einige andere wiederum machen eine solche Übung zum ersten Mal und haben sich an mich mit einigen Fragen gewendet. Meine Tipps zur Dankbarkeit will ich auch Dir nicht vorenthalten.

Lass mich wissen, ob sie Dir an der ein oder anderen Stelle helfen konnten.

Tipp 1: Wenn es Dir schwer fällt, dann nimm mal kurz den Druck raus.

Du stehst morgens auf, Dein Dankbarkeitstagebuch liegt vor Dir und in Dir eine Leere, weil Du nicht weißt, was Du aufschreiben sollst. Mir ging es oft zu Anfang so. Nie zuvor hatte ich mich in die Situation begeben, mir die guten Dinge im Leben bewusst zu machen. Und irgendwie kommt dann noch dazu, dass Du Dir einen Druck machst, weil Du das machen willst, und dann ja auch richtig und so fort. Nimm’ Dir mal den Druck hier raus und wenn es mal nicht flutscht, dann ist das auch okay. Nichts muss, alles kann. Vielleicht fängst Du auch einfach mal mit einem Punkt an und zwingst Dich nicht, gleich alles auszufüllen. Wenn Du Dich dabei besser fühlst, dann ist das Dein Weg. Es gibt hier kein richtig oder falsch. So wie Du es für Dich machst, genauso ist es richtig.

Tipp 2: Es müssen nicht jeden Tag neue Dinge auf die Liste.

Natürlich können es auch die gleichen Dinge sein. Du musst nicht jeden Tag verschiedenen Dinge aufschreiben, vor allem wenn es Dir anfangs schwer fällt. Wie ich bereits in Tipp 1 geschrieben habe, dann nimm hier den Druck raus.

Tipp 3: Schärfe Deinen Blick auf die kleinen alltäglichen Dinge.

Welche ersten Dinge fallen Dir ein, für die Du dankbar bist?

  • Deine Familie
  • Deine Gesundheit
  • Deine Freunde

Ja, das sind so die großen Themenblöcke, die uns ganz schnell in den Kopf schießen, für die Du dankbar sein kannst.

Die Dankbarkeitsübung kann und soll Dich allerdings auch etwas herausfordern mal auf die kleinen Dinge im Leben einen Blick zu werfen. Oftmals vielleicht sogar als total selbstverständlich in unserem Gehirn abgespeichert, kommen sie uns gar nicht in den Sinn, wenn Du Dich fragst: Wofür bin ich heute dankbar.

Als ich in Thailand auf einem Yoga-Retreat war, sollten wir an einem Tag eine Liste mit 50 Dingen aufschreiben, für die wir dankbar sind. Zuerst dachte ich, „puh, das ist aber viel“ und dann flutschte es nur so. Diese Liste führe ich heute noch so weiter.
Hier ein kleiner Auszug meiner Dankbarkeitsliste:

  • Ich bin dankbar für das Gefühl, sich abends in ein frisch bezogenes Bett zu legen
  • Ich bin dankbar für Sonnenuntergänge über dem Meer
  • Ich bin dankbar für einen leckeren Kaffee in meinem Lieblings-Café
  • Ich bin dankbar für die herzliche Umarmung, die ich heute bekommen habe
  • Ich bin dankbar für den Regen
  • Ich bin dankbar, dass ich meine Freunde mit einem leckeren Essen bekochen darf
  • und so weiter…

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Tipp 4: Am Morgen kreierst Du Vorfreude für den Tag, am Abend reflektierst Du.

Ich habe das Tagebuch von „24 Tage Dankbarkeit“ so aufgebaut wie ich es selbst von anderen Dankbarkeitstagebüchern kenne und so, dass Du am Morgen Vorfreude auf Deinen bevorstehenden Tag kreierst. Und am Abend kannst Du Deinen Tag reflektieren.

  • Am Morgen beantwortest Du die Punkte:
    • Ich bin dankbar für: Du kannst hier Dinge, Ereignisse, Gefühle aus dem Jetzt, der Vergangenheit oder auch der Zukunft nehmen.
    • 3 Dinge, die den heutigen Tag wundervoll machen: Hier stellst Du Dir vor, wie Dein Tag wird und was ihn vor allem zu einem schönen macht. Bei der Beantwortung dieses Punktes kannst Du Dir auch Fragen stellen wie:
      • Wie möchte ich heute meine Mitmenschen behandeln?
      • Was tue ich heute Gutes für mich?
      • Welchen wundervollen Menschen wirst Du heute treffen?
      • Was wirst Du heute lernen?
      • Welche Erfahrungen wirst Du heute machen?
  • Am Abend beantwortest Du die Punkte:
    • Heute war besonders schön: Na klar, können hier auch die Punkte aufgeführt werden, die Du am Morgen schon für Deinen Tag Dir vorgestellt hast, aber vielleicht hat Dir auch noch was ganz anderes richtig Freude bereitet oder Dir für einen Moment ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
    • Was habe ich heute Gutes für Jemanden getan?: Auch diese Frage fordert zur Reflexion. Und denke hier einfach nach, wie hast Du Dich gegenüber Deinen Kollegen verhalten, wie warst Du zu Dir selbst, hast Du Deinem Kind, Deinem Freund, Deiner Frau, Deinem Mann schon eine herzliche Umarmung gegeben. Auch hier wieder, es müssen keine großen Gesten sein, die Kleinigkeiten in der Summe, machen das Leben großartig.

Tipp 5: Finde Deinen eigenen Rhythmus für diese Übung.

Ich habe Dir eine Empfehlung gegeben, wann Du Dankbarkeit üben kannst. Alles aber auch hier wieder kein Muss. Du hast einen anderen Rhythmus und der fühlt sich für Dich besser an, dann mach es genauso. Es muss sich für Dich richtig und gut anfühlen.

Tipp 6: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – gib Dir selbst Zeit

Als ich anfing Dankbarkeit zu üben, fiel es mir auch schwer jeden Tag etwas aufzuschreiben. Das Konzept war mir neu und ich konnte meinen Kopf nicht darauf polen. Ich musste dann das Buch zur Seite legen, oder ich versuchte wenigstens einen Punkt aufzuschreiben. Je öfter ich das gemacht habe, desto besser wurde es. Ich ging manchmal durch den Alltag und tagsüber kamen mir die Themen in den Kopf, dass ich ja dafür absolut dankbar sein kann. Und so schrieb ich es mir direkt auf. Was ich damit sagen will? Ich will Dir sagen, dass es auch bei mir nicht von Tag 1 super leicht gelang, das Buch zu befüllen. Wichtig war, ich bin dran geblieben und hab mir täglich Zeit eingeräumt, um mich auf das Thema zu fokussieren. Irgendwann lief es dann wie von selbst. Erlaube Dir selbst Zeit dafür – just keep doing it!

Wie läuft es bei Dir? Klappt es gut? Oder hast Du noch andere Schwierigkeiten, von denen ich hier jetzt gar nicht gesprochen habe?

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