Warum ich es nicht geschafft habe, während meiner Reise diesen Blog aktuell zu halten

Warum mein Blog nicht aktuell ist

Ja so ist es, dieser Blog ist gerade alles andere als aktuell. Meine letzten Reiseberichte enden in Malaysia. Inzwischen war ich schon in Australien, Thailand, auf Bali & Sri Lanka, in Portugal und auch wieder in Deutschland. Ja und? Was soll’s? Naja, lass mich Dir kurz erzählen wie es dazu kam.

Ja, Aktualität ist gerade mein Feind

Manchmal nervt es mich ganz schön, dass ich es nicht hinbekommen habe all meine Reiseeindrücke up to date hier zu pflegen und mit Dir zu teilen. Nur zwischendrin passierte eben das Leben, entstanden Freundschaften, Bücherberge wurden vertilgt, Massagen am Strand genossen. Und bei all dem vergaß ich es den Blog oder manchmal war’s mir zu viel. Also ließ ich’s sein. Carpe Diem und so war eher mein Credo und an keine Verpflichtungen denken, denn wenn ich nicht in Schreiblaune war, dann wollte ich es schlichtweg auch nicht.

Unter den Palmen am Strand ist der Schweinehund noch viel größer

So lag ich da manchmal in der Hängematte am Strand und konnte mich gar nicht aufraffen, was zu machen. Zu schön war die Aussicht, auf das, was ich da sah. Sorry, ich kann das einfach stundenlang: Am Meer sitzen und in den Horizont schauen. Ist wie Meditation für mich. Und da dachte ich oft genug an dieses verdammte Bild, welches die „digitalen Nomaden“ so vermarkten: Arbeiten unter Palmen. Ja, unter Palmen ist’s schön. Die Arbeit macht sich aber auch unter Palmen nicht ganz von allein, es sei denn der eine hat die 4-Stunden-Woche von Tim Ferriss sowas von drauf. Und so saß ich auch auf Bali den ganzen Tag aufm Zimmer und haute in die Tasten, wenn mich die Schreibsucht ereilte. Nur das sei gesagt: das Feierabend-Bier war eine Kokosnuss am Strand und das wiegte die ganze Sache wieder auf.

Perfektionismus olé, olé

Ja, ich übe täglich diesen Drang alles perfekt machen zu wollen, loszulassen. Denn was heißt das schon perfekt?! Was für mich perfekt ist, ist viellicht für Dich gar nicht perfekt. Ja, fehlerfrei ist irgendwie perfekt. Aber ohne Fehler können wir nichts lernen, alles wäre ohne Ecken und Kanten. Und so nehme ich mir also auch jeden Tag vor: Lass das mit dem Perfektionismus. Nur weiß ich auch: eine Sache, die ich mir fast 30 Jahre angewöhnt habe, muss ich auch geduldig ziehen lassen, denn sie lässt sich nicht stürmisch vertreiben.

Ich will mehr. Aber wenn’s mal nicht klappt ist auch okay!

Kennst Du das? Du nimmst Dir etwas vor, es haut doch irgendwie nicht hin und dann bist Du sauer, weil es nicht klappte wie Du es Dir vorgestellt hast, weil Du selbst nicht in der Lage warst die nötigen kleinen, einfachen Schritte zu gehen. Oh, und ich kann ganz schön gut und ziemlich lange an schlechten Tagen vor allem sauer auf mich sein. So ging’s mir manchmal mit dem Schreiben. Das kommt auch heute immer mal wieder noch vor, aber ich erkenne viel schneller und kann besser reflektieren, was in mir gerade abgeht. Ich koch mir dann eine Tasse Tee und gönne mir was Schönes anstatt sauer auf mich zu sein.

Fakt ist, ich bin im Flow, wenn ich hier bin!

Fakt ist, mir macht’s Spaß, wenn ich mich hier um dieses Baby kümmere. Ich vergesse die Zeit, wenn ich auf der Suche nach Inspiration bin, wenn ich Fotos bearbeite, wenn ich an technischen Dingen für die Website rumfuchse. Die Zeit wird relativ und ich komme in einen Zustand voller Freude.

Und was soll jetzt eigentlich nochmal das Fazit dieses Texts sein? Ehrlich ich hab’s vergessen und vielleicht endet dieser Text heute einfach mal ohne ein Fazit.
Ach, ja ich wollte Dir ja einfach nur erzählen, warum ich es nicht hinbekommen habe, hier aktuell meine Berichte zu schreiben. So ist’s – aber auf Facebook und Instagram kannst Du mich fast immer ziemlich aktuell verfolgen. Und auch hier wird es in Zukunft noch viel Schönes zu lesen gehen – das ist sicher.

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